Stress lass nach

Unsere Sommerferien sind vorbei und der Alltagsstress ist wieder im Anmarsch. Da ich in nächster Zeit einige Termine habe (s. Aktuelles/Termine) und auch sonst vieles läuft, gönne ich mir zwischendurch eine kleine Atempause. Da kam mir die Idee, dass euch die folgenden kleinen Alltagshelferlein auch interessieren könnten.

 

Der einfachste Tipp: Einen Sprüher LAVENDELHYDROLAT ins Gesicht sprühen und tief einatmen! Sofort erfrischt es den Geist auf angenehme Weise und lässt die Anspannung davon fliegen! Eine wunderbare Instant-Anti-Stress Behandlung, die übrigens auch der Haut gut tut.

 

Lavendel ist ein (ent-)spannender Duft, kann er doch belebend wirken und müde Geister munter machen, aber auch helfen beim Abschalten und Einschlafen. Der Duft wirkt ausgleichend, entspannend und unterstützt je nach Situation diejenige Seite, auf der etwas fehlt. Um die Wirkung des Lavendels in die gewünschte Richtung zu verstärken, lässt sich das Hydrolat gut mit einem oder mehreren ätherischen Ölen zu einer Schüttellotion vermischen. Das heisst, wer sich ein Fläschchen Lavendelhydrolat kauft, kann eine Hälfte in ein anderes Fläschchen umfüllen und so die eine Mischung mit entspannenden ätherischen Ölen mischen und die andere Hälfte als pures Hydrolat belassen - oder zu einer anregenden Mischung vermengen. Für eine 1% Mischung nimmst du 20ml Lavendelhydrolat und bis zu 5 Tropfen ätherisches Öl. Vor der Anwendung gut schütteln, damit sich das Öl und das Hydrolat vermischen und sofort versprühen, bevor es sich wieder scheidet.

 

Wenn man dabei auf die 7 ätherischen Öle in meinem Buch zurückgreift, ist ein optimaler „Partner“ für eine Stress-lass-nach Mischung MAJORAN. Auch Majoran entspannt Körper und Seele und hilft gegen kreisende Gedanken. Selbstverständlich ist auch das ätherische Lavendelöl dazu geeignet, aber oft ist noch ein kleiner Anteil davon im Hydrolat enthalten und muss nicht extra dazugegeben werden. Um nur einige wenige entspannende Düfte zu ergänzen, kannst du auch Rosengeranie, Mandarine, (Blut)Orange, Atlaszeder, Basilikum, Benzoe, Neroli, Petit grain, Sandelholz, Vanille, Melisse oder Kamille (römisch oder blau) als Ergänzung verwenden.

 

→ Übrigens lässt sich Lavendelhydrolat seit kurzem bei Feeling in einem Triopack bestellen, zusammen mit dem „Alleskönner“ Rosenhydrolat und dem „Verletzungsspezialist“ Immortellenhydrolat. Dies ist als Bestandteil meiner Hausapotheke vielleicht praktisch für euch, ich finde es auf jeden Fall toll! Und wenn ihr bei der Bestellung meinen Namen angebt, habe ich diesen Blogeintrag nicht ganz gratis geschrieben, merci. Lavendelhydrolat lässt sich übrigens auch ins Badewasser giessen oder als Raumduft oder Kissenspray verwenden.

 

Und noch ein kleiner, entspannender Abstecher in die Aromaküche aus meinem Buch „Aromatherapie leicht gemacht“:

„Entspannungstee“

In ein sauberes Konfitürenglas 5 Tropfen Majoran tropfen und die Wände damit benetzen. 10–20 getrocknete Melissenblätter (bio) reingeben. Alles ausführlich durchrühren und, sobald die Blätter ein bisschen kleiner sind, schütteln. Dies während 2 Wochen täglich wiederholen, dann ist die selbst gemachte Entspannungsteemischung zum Geniessen bereit. Sie können die Mischung natürlich auch mit einer anderen Teesorte testen.

Falls es schnell gehen soll:

1 Tasse warmes Wasser oder Tee bereit machen, 1 Löffel Honig abmessen, 1 Tropfen Majoranöl auf den Honig tropfen und in den Abguss abtropfen lassen. Den so „aromatisierten Honiglöffel“ in die Tasse geben und umrühren. Sie können auch 1 Tropfen Majoranöl auf einen Zahnstocher geben und mit diesem in der Tasse rühren. Man bedenke: 1 Tropfen reines Öl wirkt wie 40 Tassen Tee, deshalb genügt die abgetropfte Menge des Öles auf jeden Fall!

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Silvia (Dienstag, 28 August 2018 14:18)

    Danke für den informativen Beitrag, ich werde mir gleich das Hydrolatentrio besorgen :-)